Deine kostenlose Demo
Vier Originalaufgaben aus Kapitel 1 mit direktem Feedback: eine Auswahlfrage, eine Mehrfachauswahl, eine Begriffszuordnung und eine Mini-Textanalyse. Geeignet ab Klasse 9 · etwa 10–15 Minuten.
Du kannst beliebig oft üben. Antworten und Ergebnisse bleiben nur in dieser geöffneten Demo. Beim Neuladen beginnt sie neu. Es erfolgt keine Übertragung an ein Lernmanagementsystem.
Lernziel: Du erklärst die Grundidee des Realismus, unterscheidest realistische und fantastische Elemente und erkennst typische Merkmale in einem Beispieltext.
0 von 4 Übungspunkten
Das erwartet dich im vollständigen Lernpaket
Zwölf Kapitel erschließen den Realismus: von den historischen Grundlagen über wichtige Autoren bis zu „Kleider machen Leute“, „Der Schimmelreiter“ und dem Abschlusstest. Die Übersicht zeigt den Gesamtumfang; vier ausgewählte Aufgaben aus Kapitel 1 kannst du hier ausprobieren.
- Zwölf Kapitel mit Lerntexten, interaktiven Aufgaben und Rückmeldungen
- Werkbetrachtungen zu Gottfried Keller und Theodor Storm
- Epochenvergleich, Abschlusstest und Zusammenfassung
- Vollversion als SCORM-Paket für Moodle und andere Lernplattformen mit passender SCORM-Unterstützung
Direkt zu den vier Demoaufgaben und Lerntexten ↓
Kapitel 1: Was ist Realismus?
Grundidee, glaubwürdige Lebenswelten und poetische Gestaltung
Vier ausgewählte Aufgaben in dieser DemoKapitel 2: Deutschland im Wandel
Revolution 1848, Industrialisierung und gesellschaftlicher Wandel
In der VollversionKapitel 3: Stimmen des Realismus
Wichtige Autorinnen und Autoren und ihre Werke
In der VollversionKapitel 4: Menschenbild und Weltbild im Realismus
Figuren zwischen persönlichen Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen
In der VollversionKapitel 5: Leitideen und Schlüsselbegriffe des Realismus
Poetischer Realismus und weitere zentrale Fachbegriffe
In der VollversionKapitel 6: Einflüsse und Vorbilder des Realismus
Literarische Traditionen und Abgrenzung gegenüber anderen Strömungen
In der VollversionKapitel 7: Schlüsselwerk I – „Kleider machen Leute“
Gottfried Kellers Novelle: Kleidung, Ansehen und gesellschaftliche Urteile
In der VollversionKapitel 8: Schlüsselwerk II – „Der Schimmelreiter“
Theodor Storms Novelle: Verantwortung, Konflikte und erzählte Wirklichkeit
In der VollversionKapitel 9: Typische Merkmale des Realismus
Kennzeichen realistischer Texte erkennen und begründen
In der VollversionKapitel 10: Realismus im Vergleich zu anderen Epochen
Realismus gegenüber anderen Literaturepochen einordnen
In der VollversionKapitel 11: Abschlusstest – Bist du fit im Realismus?
Wissen und Analysefähigkeiten überprüfen
In der VollversionKapitel 12: Der Realismus auf einen Blick
Zentrale Inhalte bündeln und wiederholen
In der Vollversion
Die Karten zeigen Kapitelthemen. Weitere Kapiteltexte, Aufgaben und Lösungen sind nicht im Demoplugin enthalten.
2. Einstieg: Wirklichkeit oder Fantasie?
Mini-Situation: Du öffnest eine Streaming-Plattform. Zwei Serien werden dir vorgeschlagen.
Serie A
Ein junger Held entdeckt magische Kräfte. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft er gegen einen uralten Dämon und rettet die Welt.
Serie B
Eine Schülerin versucht, Schule, Familie, Freundschaften und Zukunftspläne unter einen Hut zu bringen. Dabei trifft sie Entscheidungen, die ihr Leben verändern.
Beide Geschichten können spannend sein. Sie verfolgen aber unterschiedliche Ziele: Die eine führt in eine fantastische Welt, die andere richtet den Blick auf Erfahrungen, Konflikte und Entscheidungen, die Menschen aus dem wirklichen Leben kennen.
Welche Aussage passt am besten zur Grundidee des Realismus?
3. Was bedeutet „Realismus“?
Das Wort Realismus hängt mit dem Begriff real zusammen. Gemeint ist also etwas Wirkliches oder Wirklichkeitsnahes. In der Literatur bezeichnet Realismus eine Epoche, in der Autorinnen und Autoren die Welt glaubwürdig darstellen wollten.
Das heißt aber nicht, dass Literatur einfach wie eine Überwachungskamera alles abbildet. Ein realistischer Text wählt aus: Er zeigt bestimmte Menschen, Konflikte und Situationen, weil sie etwas über das Leben und die Gesellschaft aussagen.
Typisch ist der Blick auf Alltag, Familie, Arbeit, Besitz, Ansehen, Liebe, gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Entscheidungen. Im Mittelpunkt stehen häufig Menschen aus dem Bürgertum oder aus konkreten sozialen Milieus: Kaufleute, Beamte, Lehrer, Handwerker, Bauern, Bürgerinnen und Bürger.
Welche Themen passen besonders gut zum Realismus? Wähle alle passenden Antworten aus.
5. Poetischer Realismus: Wirklichkeit, aber gestaltet
Für den deutschsprachigen Realismus verwendet man häufig den Begriff Poetischer Realismus. Er ist wichtig, weil er einen möglichen Irrtum verhindert: Realistische Literatur ist nicht einfach eine nüchterne Abschrift der Wirklichkeit.
Die Autorinnen und Autoren beobachteten ihre Zeit genau. Gleichzeitig gestalteten sie ihre Texte kunstvoll. Sie wählten bestimmte Situationen aus, ordneten Ereignisse, entwickelten Figuren und arbeiteten mit Erzähltechniken. Die Wirklichkeit wurde also nicht fotografiert, sondern literarisch verdichtet.
Ordne jeden Begriff mithilfe des Auswahlfelds der passenden Kategorie zu.
Typisch Realismus
Eher Fantasie
7. Mini-Analyse: Erkennst du realistische Merkmale?
Der folgende Text ist ein didaktischer Übungstext, kein historisches Originalzitat. Jetzt wendest du das Gelernte auf diesen kurzen Beispieltext an. Achte nicht nur auf das Thema, sondern auch auf Figuren, Konflikte und Lebenswelt.
Welche Begründungen zeigen, dass der Text realistische Merkmale besitzt?
Du hast die Demo abgeschlossen
Jede vollständig richtig gelöste Aufgabe zählt einen Punkt. Es zählt der letzte ausgewertete Versuch. Du kannst weiterüben. Das Ergebnis ist kein Leistungsnachweis.
Die Vollversion „Realismus“ mit zwölf Kapiteln ist nach Freigabe auf Eduki erhältlich: als SCORM-Paket für Moodle und andere Lernplattformen mit passender SCORM-Unterstützung.
