Deine kostenlose Demo
Vier Originalaufgaben aus Kapitel 1 mit direktem Feedback: eine Auswahlfrage, eine Mehrfachauswahl, eine Begriffszuordnung und eine Mini-Textanalyse. Geeignet ab Klasse 10 und für die Oberstufe · etwa 10–15 Minuten.
Du kannst beliebig oft üben. Antworten und Ergebnisse bleiben nur in dieser geöffneten Demo. Beim Neuladen beginnt sie neu. Es erfolgt keine Übertragung an ein Lernmanagementsystem.
Lernziel: Du erklärst die Grundidee des Expressionismus, unterscheidest Themen, sprachliche Mittel und Wirkungen und erkennst Merkmale in einem Beispieltext.
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Das erwartet dich im vollständigen Lernpaket
15 Kapitel erschließen die Epoche Expressionismus und ihre Gestaltung in Lyrik, Prosa und Dramatik. Die Übersicht zeigt den Gesamtumfang; vier ausgewählte Aufgaben aus Kapitel 1 kannst du hier ausprobieren.
- 15 Kapitel mit Lerntexten, Aufgaben und automatischen Rückmeldungen
- Analyseübungen zu Gedichten, Prosa und dramatischen Szenen
- Gattungsvergleich, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung
- SCORM-1.2-Paket für Moodle und weitere Lernplattformen mit SCORM-1.2-Unterstützung
- Separater H5P-Zeitstrahl mit 37 Einträgen und Quellenverzeichnisse als PDF; H5P benötigt eine passende H5P-Umgebung
Direkt zu den vier Demoaufgaben und Lerntexten ↓
Kapitel 1: Was ist Expressionismus?
Grundidee, Themen und erste Merkmale der Literaturepoche
Vier ausgewählte Aufgaben in dieser DemoKapitel 2: Die Welt um 1910
Großstadt, Technik und gesellschaftliche Veränderungen um 1910
In der VollversionKapitel 3: Grundgefühle
Angst, Ich-Krise, Entfremdung und Aufbruch
In der VollversionKapitel 4: Sprache und Bilder
Sprachliche Mittel, starke Bilder und ihre Wirkung
In der VollversionKapitel 5: Lyrik: Großstadt und Weltende
Großstadterfahrung und Untergangsbilder in Gedichten
In der VollversionKapitel 6: Lyrik: Angst, Krieg, Untergang
Angst-, Kriegs- und Untergangsmotive in der Lyrik
In der VollversionKapitel 7: Lyrik analysieren
Gedichte systematisch untersuchen und deuten
In der VollversionKapitel 8: Prosa: Fremde Welt
Fremdheit und Orientierungslosigkeit in der Prosa
In der VollversionKapitel 9: Parabel und Groteske
Parabolische und groteske Erzählweisen
In der VollversionKapitel 10: Prosa analysieren
Erzähltechnik und Deutung von Prosatexten
In der VollversionKapitel 11: Dramatik: Aufbruch
Konflikte und Aufbruch in der expressionistischen Dramatik
In der VollversionKapitel 12: Toller: Masse-Mensch
Ernst Tollers Drama im Kontext der Epoche
In der VollversionKapitel 13: Szenenanalyse
Dramatische Szenen untersuchen und deuten
In der VollversionKapitel 14: Gattungen vergleichen
Lyrik, Prosa und Dramatik vergleichend betrachten
In der VollversionKapitel 15: Abschluss und Prüfung
Wiederholung, Anwendung und Prüfungsvorbereitung
In der Vollversion
Die Karten zeigen Kapitelthemen. Weitere Kapiteltexte, Aufgaben, Lösungen und der separate Zeitstrahl sind nicht im Demoplugin enthalten.
2. Einstieg: Eine Welt gerät aus den Fugen
Stell dir eine Großstadt um 1910 vor: Straßenbahnen rattern, Fabriken qualmen, elektrische Lichter flackern, Menschenmengen schieben sich durch enge Straßen. Zeitungen berichten von technischen Wundern, sozialen Spannungen und drohenden Kriegen. Die Welt wirkt moderner, schneller und lauter als je zuvor.
Viele expressionistische Texte reagieren auf genau dieses Gefühl: Die äußere Welt verändert sich, und auch das Innere des Menschen gerät unter Druck.
Welche Aussage passt am besten zum Expressionismus?
3. Was bedeutet „Expressionismus“?
Das Wort Expressionismus leitet sich von lateinisch expressio ab. Das bedeutet: Ausdruck. Gemeint ist eine Kunst- und Literaturrichtung, in der nicht einfach eine äußere Wirklichkeit abgebildet wird. Entscheidend ist der gesteigerte Ausdruck innerer Erfahrungen: Angst, Erregung, Verzweiflung, Wut, Hoffnung, Aufbruch oder Überforderung.
Expressionistische Texte wirken deshalb oft nicht ruhig oder ausgewogen. Sie übertreiben, verdichten, verzerren und erschaffen starke Bilder. Eine Stadt kann wie ein Ungeheuer erscheinen. Der Krieg kann wie eine Naturkatastrophe auftreten. Der einzelne Mensch kann sich verloren, gespalten oder fremd fühlen.
Welche Begriffe passen besonders gut zum Expressionismus? Wähle alle passenden Antworten aus.
5. Typische Merkmale des Expressionismus
Expressionistische Literatur ist nicht immer gleich. Ein Gedicht von Georg Heym wirkt anders als ein Drama von Georg Kaiser. Kafka wird im Kurs vergleichend als eigenständiger Autor der Moderne behandelt; er ist kein eindeutig zuzuordnender Vertreter des Expressionismus. Trotzdem gibt es wiederkehrende Merkmale, die du erkennen und begründen kannst.
| Bereich | Typische Beobachtung | Mögliche Wirkung |
|---|---|---|
| Themen | Großstadt, Angst, Krieg, Untergang, Entfremdung, Aufbruch | Die Welt erscheint bedrohlich, instabil oder überfordernd. |
| Sprache | starke Bilder, Übertreibungen, Personifikationen, Kontraste, harte Wörter | Der Text wirkt grell, angespannt, dramatisch oder verstörend. |
| Menschenbild | Der Einzelne fühlt sich fremd, verloren, gespalten oder machtlos. | Innere Krisen werden sichtbar. |
| Form | verdichtete Gedichte, ungewohnte Satzformen, abrupte Szenen, offene Deutungen | Die Form selbst vermittelt Unruhe und Unsicherheit. |
Ziehe die Begriffe in die passende Kategorie oder nutze für jeden Begriff das Auswahlfeld.
Thema
Sprachliches Mittel
Wirkung
7. Mini-Analyse: Erkennst du den expressionistischen Ton?
Der folgende kurze Übungstext ist kein Originaltext, sondern ein didaktisches Beispiel. Er zeigt typische Ausdrucksweisen: starke Bilder, Unruhe, Stadt, Lärm und Bedrohung.
Welche Beobachtungen passen zum Beispieltext?
Du hast die Demo abgeschlossen
Jede vollständig richtig gelöste Aufgabe zählt einen Punkt. Es zählt der letzte ausgewertete Versuch. Du kannst weiterüben. Das Ergebnis ist kein Leistungsnachweis.
Die Vollversion „Expressionismus“ mit 15 Kapiteln ist nach Freigabe auf Eduki erhältlich: als SCORM-1.2-Paket für Moodle und andere Lernplattformen mit SCORM-1.2-Unterstützung. Ein separater H5P-Zeitstrahl ergänzt das Paket und benötigt eine passende H5P-Umgebung.
